







Die Pharisäer und Hohepriester sagten zu Jesus: Welches Zeichen tust du denn, damit wir es sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 31 Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heißt: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen. 32 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.[2] 34 Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! 35 Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.
«Officium Divinum» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Undefended Heart» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Ich erinnere mich daran, wie das Volk Israel von Mose durch die Wüste geführt wird. Ich sehe, welche Grenzerfahrungen sie machen… Ich spüre, wie sie sich fürchten, dass sie in der Wüste nicht überleben können. Wie sie zu Gott schreien und er ihnen das Manna gibt, knuspriges Brot, das sie auf dem Wüstenboden finden.
(Reflexionsfrage 1)
Die Juden befragen Jesus kritisch. Sie würden gern ein Wunder sehen, so wie damals ihre Väter in der Wüste.
Kenne ich solche Wünsche?
Was hilft mir zu vertrauen?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus verweist auf den Vater und auf das, was der Vater gibt:
Gott gibt das Leben!
Und Jesus sagt es dann noch deutlicher und zeigt, was wir in ihm, in Jesus, finden können:
«Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.»
Wie klingt es, wenn Jesus dieses Wort zu mir sagt?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, wie oft das Wort «geben» im Text vorkommt: Der Vater gibt, Jesus gibt…