







31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte. 32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern; sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
33 Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.[1]
34 Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen, 35 damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist: Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, / ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Dmitry Krasnoukhov» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Eine Menschenmenge hat sich versammelt. Das Frühjahr hat begonnen und die Bauern bringen die Saat aus. Die Wetterbedingungen könnten besser sein und die Menschen fragen sich, ob die Saat aufgehen wird und die Ernte reicht, um den Lebensunterhalt für alle Menschen zu sichern. Sie wirken entmutigt, doch Jesus zieht sie wie schon so häufig in den Bann. Er setzt an ihrer Lebensrealität an; an dem, was die Menschen beschäftigt und spricht ihnen Mut zu. Doch nicht nur das. Er richtet den Blick auf eine Art des Miteinanders und der Gemeinschaft, die ihren Ursprung beim himmlischen Vater hat. Schon der nächste kleine Schritt reicht, die ausgestreckte Hand, das gute Wort und dann wächst das Reicht Gottes, seine Vorstellung vom Miteinander, das in Gott gegründet ist.
(Reflexionsfrage 1)
Kann ich mich auf die von Gott gestiftete Gemeinschaft einlassen, die in den Begegnungen zum Beispiel in Familie, bei der Arbeit, im Studium oder in der Schule beginnt und ein Vorgeschmack des Himmelreiches ist?
(Reflexionsfrage 2)
Worin besteht für mich die Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden? Wo baue ich mit, damit das Reich Gottes unter uns lebendig wird?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Freilegen der schöpferischen Kraft in der Welt durch Jesu Worte.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.