22 Als sie in Galiläa zusammen waren, sagte Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird in die Hände von Menschen ausgeliefert werden 23 und sie werden ihn töten; aber am dritten Tag wird er auferweckt werden. Da wurden sie sehr traurig.
24 Als Jesus und die Jünger nach Kafarnaum kamen, traten jene, welche die Doppeldrachme einzogen, zu Petrus und fragten: Zahlt euer Meister die Doppeldrachme nicht?[2] 25 Er antwortete: Doch! Als er dann ins Haus hineinging, kam ihm Jesus mit der Frage zuvor: Was meinst du, Simon, von wem erheben die Könige dieser Welt Zölle und Steuern? Von ihren eigenen Söhnen oder von den anderen Leuten? 26 Als Petrus antwortete: Von den anderen!, sagte Jesus zu ihm: Also sind die Söhne frei. 27 Damit wir aber bei ihnen keinen Anstoß erregen, geh an den See, wirf die Angel aus und den ersten Fisch, den du heraufholst, nimm, öffne ihm das Maul und du wirst ein Vierdrachmenstück finden. Das gib ihnen als Steuer für mich und für dich.
«Margaret Rizza» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«Weltweite Klänge Jesuiten» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Jesuiten weltweite Klänge
«Sancta Camisia» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Gemeinsam mit Petrus und den anderen Jüngern gehe ich durch die engen Gassen Kafarnaums, vorbei an Häusern und Menschen. Neugierige Blick nehme ich im Gewühle der Stadt wahr. Ein Zöllner fragt nach der Tempelsteuer. Ich spüre Verunsicherung. Als Petrus Jesus davon erzählt, spricht dieser in Gleichnissen – und mit einem Blick voller Freiheit. Dann gehen wir zum See. Ich sehe, wie Petrus die Angel auswirft. Ein Fisch zappelt. Und in seinem Maul: die Münze. Ich halte inne – überfordert, aber staunend.
(Reflexionsfrage 1)
Gibt es Fragen, die ich mich scheue, Jesus zu stellen?
(Reflexionsfrage 2)
Hab ich es schon einmal erlebt, dass Gott auf überraschende Weise für mich sorgt?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Satz: "Also sind die Söhne frei.”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.