







1 In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte? 2 Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte 3 und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. 4 Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. 5 Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.
Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
10-11 Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
«Officium Divinum» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Dmitry Krasnoukhov» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Heute feiern wir das Schutzengelfest. “Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag”, heißt es in einem Lied und weiter: “Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag”. - Die Allmacht Gottes, sich in Gott geborgen wissen, die Engel sind ein Bild für die Güte Gottes, die all unsere Weg unterfangen will. - Die Jünger im Evangelium verhalten sich kindisch. Sie treten mit einem absurden Rangstreit an Jesus heran, wer im Himmelreich der Größte sei. Als ob es darauf im Himmel ankäme, möglichst groß herauszukommen! Jesus antwortet anschaulich. Er stellt ein kleines Kind in ihre Mitte und sagt frei wiedergegeben: Schaut, klein und groß gibt es im Himmel nicht! Achtet einander, darauf kommt es an. Der Himmel achtet alle, ob klein oder groß!
(Reflexionsfrage 1)
Beachtet, ja geachtet von Gott. Gott schenkt mir Beachtung. Ich denke über mein Lebensgefühl nach. Empfinde ich das so: Gott schenkt mir Beachtung.
(Reflexionsfrage 2)
Verachtung, ein schmerzliches Erleben, nicht geachtet zu werden. Ich bitte Gott, nicht verächtlich zu sein, sondern allen Menschen, ob klein oder groß achtsam zu begegnen, alle Menschen mit seinen Augen sehen zu dürfen.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf…die Zusage Jesu, dass ihn aufnimmt, wer auf niemanden herabschaut.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.