







12 Als Jesus hörte, dass Johannes ausgeliefert worden war, kehrte er nach Galiläa zurück. 13 Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. 14 Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: 15 Das Land Sebulon und das Land Naftali, / die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, / das heidnische Galiläa: 16 Das Volk, das im Dunkel saß, / hat ein helles Licht gesehen; / denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, / ist ein Licht erschienen. 17 Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
23 Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. 24 Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte alle Kranken mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie. 25 Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm nach.
«Fountain of Life» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental (T701)» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ein Mann zieht von Dorf zu Dorf. In den Synagogen spricht er über eine andere Art zu leben – über Gerechtigkeit und Zusammenhalt. Aber er bleibt nicht beim Reden.
Überall, wo er hinkommt, bilden sich Menschentrauben. Sie bringen ihre Kranken: Menschen mit chronischen Schmerzen, mit psychischen Krisen, mit Lähmungen.
Er wendet sich jedem Einzelnen zu. Berührt sie. Nimmt sich Zeit. Macht sie gesund.
Die Nachricht verbreitet sich rasend schnell. Aus der ganzen Region strömen Menschen herbei. Sie suchen nicht nur schöne Worte. Sie suchen jemanden, dessen Taten seinen Worten entsprechen.
Was sie erleben: Hier redet einer nicht nur über Mitgefühl. Er lebt es.
(Reflexionsfrage 1)
Ausgerechnet «das Galiläa der Heiden» wird Ort des Wirkens Gottes. – Wie kann ich nach Gott gerade da Ausschau halten, wo ich ihn nicht erwarten würde?
(Reflexionsfrage 2)
«Das Himmelreich ist nahe.» Wo Jesus ist, wandelt sich das Leben zum Guten. – Wo nehme ich in meinem Leben wahr, dass Gott etwas Neues anbrechen lässt?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, wie durch Jesus menschliches Leben heil wird.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.