







34 Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. 35 Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät. 36 Schick sie weg, damit sie in die umliegenden Gehöfte und Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können! 37 Er erwiderte: Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Sollen wir weggehen, für zweihundert Denare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben? 38 Er sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach! Sie sahen nach und berichteten: Fünf Brote und außerdem zwei Fische. 39 Dann befahl er ihnen, sie sollten sich in Mahlgemeinschaften im grünen Gras lagern. 40 Und sie ließen sich in Gruppen zu hundert und zu fünfzig nieder. 41 Darauf nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern, damit sie diese an die Leute austeilten. Auch die zwei Fische ließ er unter allen verteilen. 42 Und alle aßen und wurden satt. 43 Und sie hoben Brocken auf, zwölf Körbe voll, und Reste von den Fischen. 44 Es waren fünftausend Männer, die von den Broten gegessen hatten.
«Envato Music» © Lizenz Envato Elements
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Tausende Menschen auf einer Wiese am See. Es wird Abend, alle sind hungrig. Die Jünger sehen das Problem klar: unmöglich, so viele zu versorgen. "Schick sie weg", sagen sie. "Die sollen sich selbst was besorgen."
Jesus schaut sie an: "Gebt ihr ihnen zu essen."
Ein absurder Auftrag. Sie haben fünf Brote und zwei Fische. Was soll das bringen? Die Jünger könnten jetzt mit Jesus streiten. Stattdessen fangen sie einfach an: Sie bringen Ordnung in das Durcheinander.
Aus der unübersichtlichen Masse werden kleine Gemeinschaften. Menschen setzen sich zusammen, die sich nicht kennen. Die Jünger teilen aus, was da ist. Und alle werden satt.
(Reflexionsfrage 1)
„Gebt ihr ihnen zu essen!“ Was für eine Herausforderung für die Jünger! – Vor welchen Herausforderungen stehe ich gerade? Was stärkt mein Vertrauen, dass ich sie mit Gottes Hilfe bewältigen kann?
(Reflexionsfrage 2)
Erst beim Austeilen merken die Jünger, dass das Wenige tatsächlich für alle reicht. Was kann ich heute anderen geben – im Vertrauen auf Gott, dass es reichen wird?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Verheißung: „Und sie aßen alle und wurden satt.“
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.