







18 Da die Jünger des Johannes und die Pharisäer zu fasten pflegten, kamen Leute zu Jesus und sagten: Warum fasten deine Jünger nicht, während die Jünger des Johannes und die Jünger der Pharisäer fasten? 19 Jesus antwortete ihnen: Können denn die Hochzeitsgäste fasten, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Solange der Bräutigam bei ihnen ist, können sie nicht fasten. 20 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann werden sie fasten, an jenem Tag. 21 Niemand näht ein Stück neuen Stoff auf ein altes Gewand; denn der neue Stoff reißt vom alten Gewand ab und es entsteht ein noch größerer Riss. 22 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche. Sonst zerreißt der Wein die Schläuche; der Wein ist verloren und die Schläuche sind unbrauchbar. Junger Wein gehört in neue Schläuche.
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Instrumental» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir vor, ich bin auf einer Hochzeit. Es ist ein fröhliches Fest. Das Brautpaar hat Verwandte und gute Freunde versammelt, alle freuen sich mit den beiden. Es wird gelacht, gegessen und getrunken. Es ist ein Moment der ungefilterten Freude. Dann betrachte ich das Brautpaar und ahne die dunkleren Stunden in ihrem Leben – wird einer der Partner erkranken, werden die Kinder Sorgen machen, wird die Welt eines Tages ein noch schwierigerer Ort zum Leben. Ich ahne die Tränen und die Angst, die die Brautleute durchleben werden. Und weiß umso mehr, dass heute ein Tag zum Feiern ist.
(Reflexionsfrage 1)
Wann habe ich zuletzt Freude empfunden. Wann habe ich mich zuletzt einfach gefreut. - und damit das Dunkel etwas heller gemacht.
(Reflexionsfrage 2)
Jesus möchte, dass wir uns freuen. Das ist seine Mission: Dass unsere Freude vollkommen ist. Wann hat mir mein Glaube einen Weg geebnet, zu echter Freude?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das “Neue” in Jesu Botschaft, in der Traurigkeit UND Freude Platz haben.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.