







23 An einem Sabbat ging Jesus durch die Kornfelder und unterwegs rissen seine Jünger Ähren ab. 24 Da sagten die Pharisäer zu ihm: Sieh dir an, was sie tun! Das ist doch am Sabbat nicht erlaubt. 25 Er antwortete: Habt ihr nie gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren und nichts zu essen hatten, 26 wie er zur Zeit des Hohepriesters Abjatar in das Haus Gottes ging und die Schaubrote aß, die außer den Priestern niemand essen darf, und auch seinen Begleitern davon gab?[2] 27 Und Jesus sagte zu ihnen: Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für den Sabbat. 28 Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.
«Fountain of Life» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«Weltweite Klänge Jesuiten» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Jesuiten weltweite Klänge
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir vor, ich gehe gemeinsam mit Jesus und seinen Jüngern durch ein Kornfeld.
Die Sonne scheint warm auf mein Gesicht. Die Luft schmeckt herb nach Spätsommer. Meine Hand streift die weichen Haare der Kornähren. Meine Finger tasten nach den Körnern. Ich ziehe eines ab, löse mit meinen Fingern die Haut und koste davon, spüre das Korn auf meiner Zunge, zwischen meinen Zähnen. Schmecke den Weizen, der mich nährt.
(Reflexionsfrage 1)
Ein Leben mit Jesus ist konkret, so konkret wie der Geschmack eines Weizenkorns. Wann habe ich es erlebt, dass Gott so unmittelbar für mich sorgt, für mich einsteht, mich ver-sorgt.
(Reflexionsfrage 2)
Jesus lässt sich nicht von Ideen und hohen Idealen beeindrucken, was wirklich und echt ist, ist für ihn immer das Wichtigere. Wo ringe ich mit meinen Widersprüchen zwischen Ideal und Wirklichkeit.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Satz Jesu: “Der Sabbat wurde für den Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabbat.”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.