





21 Jesus sagte zu seinen Jüngern: Zündet man etwa eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel oder unter das Bett? Stellt man sie nicht auf den Leuchter? 22 Denn es gibt nichts Verborgenes, das nicht bekannt werden soll, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommen soll. 23 Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er! 24 Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben. 25 Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.
«The Celtic Collection» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Wie in den vorausgehenden Tagen, bin ich erneut Ohrenzeuge einer Jüngerbelehrung Jesu. Er macht den Seinen Mut. Sie sollen das ihnen Mögliche tun, sich aber nicht den Kopf zerbrechen, warum nicht alle Menschen zum Glauben an das Evangelium finden? Die Jünger haben das Geschenk des Glaubens angenommen und sie sollen das, was ihnen einleuchtet von Gott nicht ängstlich verstecken, sondern – im Bildwort gesagt – auf den Leuchter heben. Am Ende wird ohnehin die ganze Welt von Gott erleuchtet sein, alles geoffenbart sein. Also, je größzügiger die Jünger ihr Glaubenslicht weitergeben, um so heller wird auch ihr Umfeld werden. Wer sein Glaubenslicht ängstlich beschützt, läuft Gefahr die Flamme zu ersticken und im Dunkeln zu sitzen.
(Reflexionsfrage 1)
Ich danke Gott für das Licht, für sein Licht in mir. Ich schließe die Augen und betrachte mit meinem inneren Auge das ruhige, beruhigende Licht einer Kerzenflamme und verweile bei diesem inneren Bild.
(Reflexionsfrage 2)
Licht in mir, Mitteilungen, Zusagen, Offenbarungen Gottes, die mir Orientierung sind, mein Leben erhellen und meine Ängste kleiner werden lassen … Welche Worte Jesus, welcher Satz aus der Bibel kommen mir in den Sinn, die mein Leben erhellen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf… es ist nicht verborgen, dass nicht offenbar werden soll … und öffne mich für den Glauben, dass Gott alles Dunkle in mir erhellen will.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.