







7 Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen Vollmacht über die unreinen Geister 8 und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, 9 kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. 10 Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst! 11 Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, ihnen zum Zeugnis. 12 Und sie zogen aus und verkündeten die Umkehr. 13 Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
«Mane nobiscum» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Kai Engel» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung Jesus begegnen werde. --- Ich nehme eine raue Fläche in meiner Hand wahr: an einigen Stellen fühle ich, wie meine Hand diesen Stab schon unzählige Stunden und Kilometer in der Hand geführt hat. Dieser Stab begleitet mich schon länger als ich diesen Mann im langen Gewand. --- Jesus spricht zu uns. Es sind ernste Worte. Worte, die klar und deutlich sind. Worte, die uns Mut machen sollen, auch wenn sie uns erst einmal entmutigen. Dabei fällt mir auf, dass Jesus schon die ganze Zeit so mit uns lebte: kein Brot, keine Tasche, kein Geld. Nur einen Stab, Schuhe und dieses lange Gewand. --- Nun schickt Jesus uns aus. Nicht mehr in seinen Spuren, sondern anstatt seiner Spuren. In seinem Namen sind wir unterwegs. Das gibt mir Mut, Vertrauen, Hoffnung und ich kann meinen Stab locker leicht in der Hand halten.
(Reflexionsfrage 1)
Worauf würde ich gern verzichten könnten, um besser in der Sendung Jesu leben zu können?
(Reflexionsfrage 2)
Wo hat man mich mit meinem Zeugnis von Jesus nicht aufgenommen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Aussendungsworte Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.