







53 Jesus und seine Jünger fuhren auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an. 54 Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man Jesus sogleich. 55 Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Liegen zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. 56 Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.
«Sancta Camisia» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental 4» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ein Boot legt am Ufer des Sees an. Das Wasser ist ruhig, aber am Ufer herrscht Aufregung, Nervosität und Eile. Von überall strömen Menschen hier her. Das Ufer wird voller und voller. Einige bringen auch ihre Kranken zu dem Mann, der mit seinen Freunden das Boot gerade verlassen hat. Ich spüre die Hoffnung der Menschen. Ich höre ihr Rufen und sehe die Bewegung, die auf Jesus zuläuft. Einige versuchen einfach, voller Vertrauen, den Saum seines Gewands zu berühren.
(Reflexionsfrage 1)
Mit welchem Anliegen oder welchem Menschen komme ich heute zu Jesus und seiner heilsamen Gegenwart?
(Reflexionsfrage 2)
Die Berührung am Saum ist unscheinbar, aber heilsam. Wo lasse ich mich von Jesus berühren und er sich von mir?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Vertrauen der Menschen auf Jesus und seine heilsame Präsenz.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.