







24 Jesus brach auf und zog von dort in das Gebiet von Tyrus. Er ging in ein Haus, wollte aber, dass niemand davon erfuhr; doch es konnte nicht verborgen bleiben. 25 Eine Frau, deren Tochter von einem unreinen Geist besessen war, hörte von ihm; sie kam sogleich herbei und fiel ihm zu Füßen. 26 Die Frau, von Geburt Syrophönizierin, war eine Heidin. Sie bat ihn, aus ihrer Tochter den Dämon auszutreiben. 27 Da sagte er zu ihr: Lasst zuerst die Kinder satt werden; denn es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen. 28 Sie erwiderte ihm: Herr! Aber auch die kleinen Hunde unter dem Tisch essen von den Brotkrumen der Kinder. 29 Er antwortete ihr: Weil du das gesagt hast, sage ich dir: Geh nach Hause, der Dämon hat deine Tochter verlassen! 30 Und als sie nach Hause kam, fand sie das Kind auf dem Bett liegen und sah, dass der Dämon es verlassen hatte.
«Ave Generosa» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«The Bright Morning Star - Single» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Borrtex
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich höre das Bellen eines Hundes. Freudig frisst er von den Essensresten, die vom Tisch seiner Familie an ihn abgegeben werden. Mit diesem Bild möchte auch eine heidnische Frau Jesus überzeugen, ihrer Tochter zu helfen. Die Frau stammt aus heidnischem Gebiet. Und Jesus fühlt sich für sie nicht zuständig. Mit Kreativität und Nachdruck bitte sie ihn.
Ich stelle mir das Gesicht Jesu vor, während die Frau spricht. Und wie ihr Vergleich seinen Gesichtsausdruck und seine Einstellung verändern.
(Reflexionsfrage 1)
Wo begegnen mir Vorurteile?
(Reflexionsfrage 2)
Habe ich schon einmal erlebt, dass ich – aufgrund von einer Begegnung oder einem Gespräch – eine feste Haltung oder Meinung, vielleicht ein Vorurteil verändert habe?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Wunsch Jesu, im Verborgenen zu bleiben.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.