







31 Jesus verließ das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekapolis. 32 Da brachten sie zu ihm einen, der taub war und stammelte, und baten ihn, er möge ihm die Hand auflegen. 33 Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; 34 danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu ihm: Effata!, das heißt: Öffne dich! 35 Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit und er konnte richtig reden. 36 Jesus verbot ihnen, jemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr verkündeten sie es. 37 Sie staunten über alle Maßen und sagten: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.
«Officium Divinum» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Jesus ist im heidnischen Gebiet unterwegs. Auch hier hat sich sein Ruf und sein Wirken bereits wie ein Lauffeuer verbreitet. Die Leute sind gespannt, ein Wunder zu sehen. Sie bringen einen Menschen, der nicht hören und auch nicht sprechen kann zu Jesus. Die Augen sind gespannt auf Jesus und den gehörlosen Menschen gerichtet. Aber Jesus nimmt ihn zur Seite, berührt seine Ohren und die Zunge mit einem Finger und spricht leise zu ihm: “Effata” Öffne dich” – Der Mensch hört plötzlich das Rauschen des Windes und die Worte Jesu. Und er bricht aus in lautem Jubel.
(Reflexionsfrage 1)
Wovon sind meine Ohren wie betäubt oder meine Zunge wie gelähmt? Welche Situationen machen mich sprachlos oder gehen an meiner Aufmerksamkeit vorbei?
(Reflexionsfrage 2)
In der Feier der Taufe gibt es den sogenannte “Effata-Ritus”, der Ohren und Mund für die Botschaft des Evangeliums öffnen soll. Wie aufmerksam höre ich, spreche ich von dieser Botschaft?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Staunen der Menschen: Er hat alles gut gemacht.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.