







1 Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 2 Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 3 Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. 5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6 Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
16 Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 17 Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
«Chants de la prière à Taizé» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 1» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 1» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Inmitten einer Menschenmenge sehe ich Jesus. Ich schließe mich den Versammelten an und höre Jesu Stimme, als er zu uns spricht. Jesus erwähnt Menschen, die von anderen beobachtet und für ihr Verhalten bewundert werden. Und Jesus spricht von Gott. Während er den zu den Vielen spricht, scheint er jeden Einzelnen von uns persönlich zu meinen: „Dein Vater sieht das Verborgene. Dein Vater wird dir vergelten“. Ich lasse diese Zusage auf mich wirken.
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich einen Drang, etwas besonders gut zu machen, um gesehen zu werden? Wie sehr wünsche ich mir Anerkennung von außen?
(Reflexionsfrage 2)
Kann ich mir vorstellen, in dieser Fastenzeit mehr nach innen, auf die Stimme Gottes, zu horchen, als auf Bewertungen von außen? Könnte ich mein Handeln, vielleicht auch mein Verzichten, mit Gott abstimmen – und vertrauen, dass Er mein Bemühen sieht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Vertrauen von Jesus in den Vater, der uns sieht – in allem Bemühen um das Gute
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.