







22 Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden. 23 Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. 25 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?
«Ensemble Organum» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Ich sehe Jesus und seine Jünger im Gespräch miteinander. Eine Spannung ist spürbar.
Es geht darum, wer Jesus wirklich ist. Ich sehe die Jünger an. Sie haben ihre Sehnsucht nach „mehr“ ernst genommen und sind mit Jesus unterwegs. Ich sehe ihre Gesichter, als Jesus sagt: Der Menschensohn wird leiden… wird getötet werden… Ich höre die Stimme von Jesus, als er weiterspricht, vom Kreuz und von Selbstverleugnung. Jesus spricht vom Leben als Geschenk, kostbarer als alles in der Welt Erreichbare.
(Reflexionsfrage 1)
Wie klingt für mich die Zusage von Jesus, dass ich in Beziehung mit Ihm das Leben geschenkt bekomme? Was könnte ich loslassen, um mich mehr auf die Beziehung mit Jesus zu konzentrieren?
(Reflexionsfrage 2)
Kann ich mir vorstellen, so frei zu werden, dass ich um mein Leben keine Angst mehr habe? Wozu würde mich das befreien?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, wie wichtig es Jesus ist, dass das Leben gelingt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.