







20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. 21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. 23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe! 25 Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins Gefängnis geworfen. 26 Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.
«Ensemble Organum» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Das Evangelium, das ich gerade gehört habe, ist aus der Bergpredigt. Ich sehe, wie Jesus von vielen Menschen umgeben ist und zu ihnen spricht. Wie steht er da, wenn er von Gerechtigkeit und Versöhnung redet? Was für Bewegungen machet er? Wie verwendet er seine Hände? Welche Gesten unterstreichen seine Worte?
(Reflexionsfrage 1)
Für Jesus fangen Taten bereits in Gedanken und als Wort an. Ihm geht es um die Haltung, die dahinter ist. Kann ich mich auf seine Ideale einlassen?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus gibt eindringliche Beispiele von Geschwistern und Fremden, in denen jeweils jemand umkehrt, um Frieden zu schließen und Versöhnung zu versuchen. Was rührt sich in mir, wenn ich von diesen Umkehrbewegungen höre?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Sehnsucht nach Gerechtigkeit, die für alle Menschen gelten möge.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.