







1 Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes zu sich und führte sie auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde vor ihnen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elija und redeten mit Jesus. 4 Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. 5 Noch während er redete, siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. 6 Als die Jünger das hörten, warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürchteten sich sehr. 7 Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Und als sie aufblickten, sahen sie niemanden außer Jesus allein. 9 Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. 3 Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. 4 Petrus aber antwortete und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. 5 Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! 6 Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. 7 Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! 8 Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. 9 Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.
«Margaret Rizza, Complete Chants, Vol. 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«Undefended Heart» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental (T701)» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Mit einiger Entfernung betrachte ich Jesus und die Jünger, die den Berg hinaufgehen.
Ich nehme wahr, wie sie sich angeregt unterhalten. Es herrscht eine vertraute Gesprächsatmosphäre. Ich spüre, dass es um mehr geht als das Alltägliche.
Plötzlich breitet sich ein sanftes, goldenes Licht um Jesus aus, er leuchtet.
Die Jünger und auch ich werden ganz davon eingenommen.
Ich erschrecke, als plötzlich Mose und Elija in der Szenerie auftreten und sich zu erkennen geben. Jesus wendet sich mir zu und berührt vorsichtig meine Schulter. Ich werde ruhiger.
Mir wird klar, dass eine tiefere Bedeutung im Auftreten der Personen liegt. Mose und Elija stehen für das Gesetz und die Propheten. Sie bestätigen, die Rechtmäßigkeit des Auftretens Jesu. Durch diesen Moment, in dem göttliches Licht und göttliche Kraft auf Jesus fällt, wird sein bevorstehendes Leiden, das er noch in den Gesprächen vorhin angekündigt hatte, bereits mit der Hoffnung auf die Auferstehung verbunden. Eine warme, friedvolle Ruhe durchströmt mich – das Leiden verliert seinen Schatten. Die Hoffnung lebt, dass Gott alles zum Guten wandeln wird.
(Reflexionsfrage 1)
Wie kann ich mich in meinem Leben und in den Dunkelheiten meines Lebens für die Leben spendende Kraft und das Wirken Jesu öffnen?
(Reflexionsfrage 2)
Wo nehme ich im Alltag Gottes Güte durch Menschen wahr, die mir Gutes tun und mich unterstützen möchten? Wo kann ich für andere heute dieses Licht sein?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Licht, das von Gott bis hinein in mein Leben hier hineinstrahlt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.