







24 Und er setzte hinzu: Amen, ich sage euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. 25 Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. 26 Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. 27 Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. 28 Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. 29 Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. 30 Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging weg.
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Die Menschen in der Synagoge sind unruhig. Jesus, der Sohn Josephs, ihnen gut bekannt, spricht beeindruckend zu ihnen und legt die Schrift aus. Aber nun beginnen seine Worte zu provozieren. Wunder, wie in Kafarnaum, möchte er hier, in seiner Heimat, nicht tun. Die Unruhe kippt. Aus Irritation wird Ärger, aus Ärger Wut. Die Menschen treiben Jesus aus der Synagoge und aus ihrer Stadt – aus seiner eigenen Heimat. Mit beeindruckender Ruhe schreitet Jesus durch die ausgebrachte Menschengruppe hindurch und setzt seinen eigenen Weg fort.
(Reflexionsfrage 1)
Verstehe ich die Sehnsucht der Menschen, ein Wunder „bei sich“ zu erleben – und ihre Wut darüber, dass es ausbleibt?
(Reflexionsfrage 2)
„Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt“ – kenne ich das Gefühl, mit einem Anliegen oder in einer neuen Rolle in meinem eigenen Umfeld schwer verstanden zu werden?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Kontrast der Gefühle Jesu und der Menschen. Welche Gefühle empfinde ich?
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.