







14 Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war. Es geschah aber: Als der Dämon ausgefahren war, da konnte der Mann reden. Alle Leute staunten. 15 Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Herrscher der Dämonen, treibt er die Dämonen aus. 16 Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 17 Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich selbst gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein. 18 Wenn also der Satan in sich selbst gespalten ist, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe. 19 Wenn ich aber die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Söhne sie aus? Deswegen werden sie eure Richter sein. 20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen. 21 Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; 22 wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere seine ganze Rüstung, auf die er sich verlassen hat, und verteilt seine Beute. 23 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
«Soul's Desire» © Choir of St Sepulchre's London Choir of St Sepulchre's London
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Großes Staunen ist spürbar – die Menschen, die um Jesus und den geheilten Menschen versammelt sind, ist die Überraschung anzusehen. Die Augen blicken ungläubig, die Augen stehen weit offen, es fehlen die Worte. Bis ein Mann das Wort in einem skeptischen, ja despektierlichen Ton ergreift: “Mit Hilfe der Dämonen treibt er Dämonen aus!” Die Skepsis und Überheblichkeit greifen auf andere über, die von Jesus ein Zeichen vom Himmel fordern. Einige sind unsicher, was und wem sie glauben sollen. Der Geheilte gerät aus dem Blick und spürt die Sorge, in welche Situation er Jesus gebracht hat. Dieser reagiert souverän: “Wenn ich die Dämonen durch Dämonen austreibe, durch wen treiben dann eure Leute sie aus? Deswegen werden sie eure Richter sein. Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.”
(Reflexionsfrage 1)
Wo erlebe ich die Gegenwart des Reich Gottes schon heute?
(Reflexionsfrage 2)
Was trage ich mit zur Einheit, zur Sammlung statt zur Zerstreuung?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die entwaffnende Reaktion Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.