







21 Ein andermal sagte Jesus zu ihnen: Ich gehe fort und ihr werdet mich suchen und ihr werdet in eurer Sünde sterben. Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen. 22 Da sagten die Juden: Will er sich etwa umbringen? Warum sagt er sonst: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen? 23 Er sagte zu ihnen: Ihr stammt von unten, ich stamme von oben; ihr seid aus dieser Welt, ich bin nicht aus dieser Welt. 24 Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben. 25 Da fragten sie ihn: Wer bist du denn? Jesus antwortete: Warum rede ich überhaupt noch mit euch? 26 Ich hätte noch viel über euch zu sagen und viel zu richten, aber er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig, und was ich von ihm gehört habe, das sage ich der Welt. 27 Sie verstanden nicht, dass er damit den Vater meinte. 28 Da sagte Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, dass Ich es bin. Ihr werdet erkennen, dass ich nichts von mir aus tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat. 29 Und er, der mich gesandt hat, ist bei mir; er hat mich nicht alleingelassen, weil ich immer das tue, was ihm gefällt. 30 Als Jesus das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn.
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental 4» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich befinde mich in einer der Hallen des Tempels von Jerusalem. Überall gehen Menschen umher, einige sind im Gebet, andere kümmern sich um ihre Opfergaben. Inmitten des Geschehens bildet sich eine Menschenmenge um Jesus und seine Jünger. Offenbar sind sie in eine heftige Diskussion verwickelt. Ich beobachte, wie ein Wort das andere gibt; wie sich Jesus und die Leute um ihn herum einen heftigen Schlagabtausch liefern.
(Reflexionsfrage 1)
Die Leute fragen Jesus, wer er sei. Wer ist Jesus für mich? Wen oder was sehe ich in Jesus Christus?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus spricht: Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, werdet ihr mich erkennen. Woran erkenne ich Jesus als den, der er ist? Wie hat sich das in meinem Leben bemerkbar gemacht?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Verhältnis von in der Welt zu sein und nicht von der Welt zu sein.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.