







Ich komme zur Ruhe.
Ich sitze oder stehe still vor Gott und lasse meinen Atem ruhig werden.
Heute schweigt die Kirche.
Christus liegt im Grab.
Zwischen Tod und Auferstehung
halten wir inne.
Der Altvater Xanthias sprach: Der Schächer hing am Kreuz, und wegen eines einzigen Wortes wurde er gerechtfertigt (Lk 23, 42). Judas ward unter die Apostel gezählt, und in einer einzigen Nacht verlor er alle Mühen, und vom Himmel herab stieg er in den Hades (Mt 27, 1–10 und Apg 1, 16). Darum soll keiner, der sich in guter Verfassung befindet, sich rühmen; denn alle, die auf sich selbst vertrauten, sind gefallen. (1)
- Was bedeutet es für mich, dass ein einziges Wort der Hinwendung zu Christus Heil bringen kann?
- Wann habe ich zuletzt erlebt, dass Jesus mir trotz meiner Schwäche seine Nähe und Vergebung geschenkt hat?
- Wo sehne ich mich danach, dass Gottes Vergebung mich erreicht - vielleicht gerade dort, wo ich mir selbst schwer vergebe?
Ich bleibe für 2 Minuten bei dem, was mich besonders angesprochen hat
und lege es still vor Gott hin.
Wie zu Beginn dieser Fastenimpulsreihe, wollen wir nun mit dem Gebet Seele Christi abschliessen und im Vertrauen auf sein Erbarmen, alles in Gottes Hände legen.