







8 Nachdem die Frauen die Botschaft des Engels vernommen hatten, verließen sie das Grab voll Furcht und großer Freude und eilten zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
9 Und siehe, Jesus kam ihnen entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße. 10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.
11 Noch während die Frauen unterwegs waren, siehe, da kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohepriestern alles, was geschehen war. 12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld 13 und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. 14 Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt. 15 Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. Und dieses Gerücht verbreitete sich bei Juden bis heute.
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Vor meinem inneren Auge sehe ich die hügelige Landschaft rund um Jerusalem, geprägt von hellem Kalkstein, Gestrüpp und einzelnen Bäumen. Von den Felsgräbern nahe Golgota führt ein karger, steiniger Weg zu den Stadtmauern zurück. Auf ihm geht eine Gruppe von Frauen schnellen Schrittes zum Stadttor. In ihren Gesichtern erkenne ich eine Mischung aus Freude und Furcht. Denn der Engel des Herrn hat ihnen verkündet, was sie nicht zu glauben gewagt hatten: Jesus lebt. Er ist auferstanden. Und diese Botschaft sollen sie den Jüngern verkünden.
(Reflexionsfrage 1)
Den Frauen wird aufgetragen, die Auferstehung Jesu zu verkünden. Jesus selbst sagt ihnen: “Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.” Welchen Auftrag nehme ich wahr in meinem Glauben?
(Reflexionsfrage 2)
Die Bibelstelle spricht vom Versuch der Ältesten, die Botschaft der Auferstehung als Täuschung aussehen zu lassen. Gibt es Widerstände oder Hindernisse, welche mir den Glauben an die Auferstehung Christi erschweren?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die unterschiedlichen Gefühle der Frauen und die Worte Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.