







7 Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden. 8 Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist. 9 Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen? 10 Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht? 11 Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an. 12 Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche? 13 Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. 14 Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der glaubt, in ihm ewiges Leben hat.
«Undefended Heart» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Mane nobiscum» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Es ist Nacht. Ich stelle mir einen ruhigen Hof in Jerusalem vor, vielleicht ein Dach, auf dem man ungestört sprechen kann. Im Licht des Mondes kann man die beiden in Umrissen erkennen: Nikodemus sitzt Jesus gegenüber. Ich höre die leisen Stimmen – und die Stille, die sich dazwischen ergibt.
Dann bewegt sich ein leichter Wind und Jesus weist darauf hin: Spürst Du den Wind? Er ist da, aber er ist frei…
(Reflexionsfrage 1)
Jesus versucht, Nikodemus in seinen Fragen entgegenzukommen. „Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden.“ Vielleicht will er sagen: Hab Vertrauen, auch wenn Du nicht alles erforschen kannst.
Worüber wundere ich mich? Worüber würde ich gern mit Jesus sprechen?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus sagt: Alle, die an ihn glauben, sollen das Leben haben! Er, Jesus, ist vom Himmel gekommen, um uns ins Leben zu führen. Kann ich dies auch für mich glauben?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Bild vom Wind, das Jesus verwendet. Der Wind ist spürbar, auch wenn wir nicht wissen, woher er kommt und wohin er geht.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.