







16 Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. 19 Denn darin besteht das Gericht: Das Licht kam in die Welt, doch die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. 20 Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
«Venite exultemus» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Dmitry Krasnoukhov» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich sehe die Häuser und Gassen von Jerusalem, mitten in der Nacht liegen sie ruhig da. Noch immer sind Jesus und Nikodemus ins Gespräch vertieft. Ich sehe die beiden im Schutz der Dunkelheit beieinandersitzen, spüre wie wichtig ihnen die Themen sind. Jesus spricht von Gottes Liebe zur Welt.
(Reflexionsfrage 1)
„So sehr hat Gott die Welt geliebt…“
Ich achte auf die Worte Jesu, auf seine Stimme…
Wie fühlt es sich an zu hören, dass Gott auch mich „so sehr“ liebt?
Kann ich diese Liebe an mich heranlassen, auch ohne Leistung, ohne Bedingungen?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus spricht vom Licht und von der Finsternis. Wer Böses tut, der will lieber im Dunkeln bleiben, der will nicht erkannt werden.
Gibt es in meinem Leben etwas, das ich lieber im Dunkeln lasse?
Gibt es etwas, bei dem ich spüre, ich möchte hier einen Schritt ins Licht wagen – ehrlich etwas ins warme Licht Gottes legen und ihm erzählen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Betonung der Gegenwart: Wer glaubt, ist schon gerettet, schon hier und jetzt!
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.