







1 Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber. 2 Wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe. 3 Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. 4 Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. 5 Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen. 6 Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. 7 Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
«Josma Rodrigues» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Josma Rodrigues
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, ein Gleichnis Jesu zu betrachten. --- Ich nehme mich wahr, wie ich auf dem Rücken in der Mitte eines großen Raumes liege. Der Raum fühlt sich wohlig und warm an. Ein sanftes Pulsieren erfüllt den Raum, kaum wahrnehmbar. Ich erkenne den Rhythmus meines Herzschlags darin. --- Ich entdecke an der Begrenzung dieses Raumes viele Öffnungen. Licht strahlt hinein. Ich stelle mich in dieses Licht und genieße die Wärme. Eine der Öffnungen ist eine Tür. Sie ist geschlossen und liegt im Dunkeln. --- Ich trete an die Tür. Eine menschliche Person wird sichtbar, aber entzieht sich doch immer wieder meinem Blick. Als wären seine Seiten von Flügeln umschlungen. --- Ich höre eine Stimme. Ich höre meinen Namen. Ich höre ihn erneut. Der Engel öffnet mir langsam die Tür und gibt den Blick auf eine große Wiese frei. Ich gehe langsam auf die Tür zu. Als ich unter dem Sturz stehe, höre ich meinen Namen erneut: in mein Herz hineingesprochen. Ich trete hinaus und fühle mich frei.
(Reflexionsfrage 1)
Welche Stimme ruft mich?
(Reflexionsfrage 2)
Was lässt mich das Leben spüren?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Gegenüberstellungen im Text.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.