







13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet auch nicht eine Leuchte an und stellt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; dann leuchtet sie allen im Haus. 16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. 17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben! Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 18 Amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird kein Jota und kein Häkchen des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Undefended Heart» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich einen Teil der Bergpredigt Jesu betrachte. --- Ich nehme einen sanften Luftzug wahr, der die kühle Luft vom See Genezareth den Berg hinaufzieht und so die drückende Hitze erträglich macht. Viele Menschen haben sich versammelt, alte und junge, Frauen und Männer, auch Kinder. Sie alle wollen dem Mann im langen Gewand, mit dem Tuch über dem Kopf als Sonnenschutz zuhören. Sie wollen Jesus hören, wie er von Gott, vom Reich Gottes erzählt. --- Ich höre seine Worte. Sie ziehen mich ganz nah an ihn heran. Ich bin ganz gegenwärtig vor ihm. Ich bin so nah an ihm dran, dass ich nicht nur seine Worte höre. Ich sehe sogar die Bilder, die er nutzt, in seinen Augen auftauchen. --- Da ist dieser Berg. Hoch steht er über der Landschaft. So wie der Berg, auf dem wir sind. Da ist diese Stadt, mit all den Menschen, so wie wir hier. Da ist dieses Licht, das von jedem dieser Menschen ausgeht. Ein Licht, nicht von dieser Welt. Da bin ich unter diesen Menschen, in dieser Stadt, auf diesem Berg, im Augenglanz Jesu.
(Reflexionsfrage 1)
Wessen Licht leuchtet und zeigt mir den Vater im Himmel?
(Reflexionsfrage 2)
Von welcher falschen Vorstellung von Jesus musste ich mich verabschieden?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Wechsel der Freude zum Ernst in Jesu Worten.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.