







16 Amen, amen, ich sage euch: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr und der Abgesandte ist nicht größer als der, der ihn gesandt hat. 17 Wenn ihr das wisst - selig seid ihr, wenn ihr danach handelt. 18 Ich sage das nicht von euch allen. Ich weiß wohl, welche ich erwählt habe, aber das Schriftwort muss sich erfüllen: Der mein Brot isst, hat seine Ferse gegen mich erhoben.[2] 19 Ich sage es euch schon jetzt, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschehen ist, glaubt: Ich bin es. 20 Amen, amen, ich sage euch: Wer einen aufnimmt, den ich senden werde, nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
«Laine Laudico and Cholo Malilin - To Love and Serve» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Kai Engel» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung Jesus begegnen werde. --- Ich nehme wahr, wie ich von oben auf eine wuselige Welt blicke, wie dort das Leben pulsiert. Zwischen Parks und Cafés. An Wolkenkratzern und Industriehallen. Wie viele Menschen ihrer Arbeit nachgehen oder sich entspannen, einkaufen oder schlafen. Ich kann mich kaum satt sehen. Immer gibt es noch etwas zu entdecken. --- Je genauer ich hinschaue, desto mehr fällt mir auf, dass diese einzelnen Orte und Plätze wie abgeschlossen sind. Die Menschen können dort nicht hinaus, aber sie wirken auch nicht gefangen. - Ich achte noch mehr auf sie. Mir fällt auf, dass sie alle gleich aussehen, dass in jedem dieser Felder sich nur einer bewegt und lebt. --- Sie alle sehen aus wie ich. Überall entdecke ich mich. Jedes der Felder ist ein Teil meines Lebens: mein Bett, mein Arbeitsweg, mein Lieblingscafé. Überall dort bewege ich mich, wie in einer Endlosschleife. --- Immer wieder taucht kurz an den Grenzen der Felder ein Licht auf. Ein Klopfen. . Manchmal regt sich mein Kopf dort unten auf dem Feld. Oft ist das Klopfen zu leise. Ich wünsche mir, dass ich es höre, dass ich die Wand einreiße, dass ich Jesus einlasse.
(Reflexionsfrage 1)
Welchen Gesandten Gottes habe ich in mein Leben hineingelassen?
(Reflexionsfrage 2)
In welchen Momenten vergesse ich, dass ich ein Abgesandter Christi bin?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die vorauswissende Bitterkeit Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.