







1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? 3 Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. 4 Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. 5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? 6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
«Mane nobiscum» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental 4» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung Jesus Begegnung werden. --- Ich atme ganz bewusst sein und nehme die Gerüche meiner Umgebung wahr. --- Ich spüre den Temperaturunterschied zwischen meiner Umgebung und meinen Wangen. --- Ich öffne langsam meine Augen und schaue auf die Welt um mich herum. --- In liebender Aufmerksamkeit schaue ich auf das, was da ist. Ich versuche nicht an der Oberfläche hängenzubleiben. Ich versuche, hinter das Offensichtliche zu schauen. Ich mache mir bewusst, dass diese ganze Welt in ihrer fragilen Zusammensetzung und ihrem geheimnisvollen Zusammenhang von Gottes Macht erfüllt und getragen ist. Ohne seine Liebe zu und in allem würde alles, auch ich, sofort ins Nichts fallen. --- Ich suche die Spur in der Welt vor meiner inneren und äußeren Haustür von Gottes Gegenwart. Ich lasse mich in seine Gegenwart fallen. Denn ER ist da.
(Reflexionsfrage 1)
Wann ist mein Herz verwirrt?
(Reflexionsfrage 2)
Welcher Schritt könnte mich heute ins Leben führen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die ehrliche Not des Thomas.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.