







27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 28 Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. 29 Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. 30 Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, 31 aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. Steht auf, wir wollen von hier weggehen!
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Wie in den vergangenen Tagen bin ich wiederum in den Abendmahlsaal in Jerusalem mit hineingenommen und höre aus der Abschiedsrede Jesu an die Seinen. Ein festlich gedeckter Tisch, Kerzenlicht, doch die Stimmung im Raum ist bedrückt. Alle im Raum wissen, man trachtet Jesus nach dem Leben. Die Jünger sind verunsichert, was mit Jesus, was mit ihnen geschehen wird? Jesus redet ihnen zu Herzen und verspricht ihnen genau das, wonach jeder Mensch sich sehnt: inneren Frieden, Frieden im Herzen!
(Reflexionsfrage 1)
Bei jeder Eucharistiefeier erinnern wir genau diese Worte Jesu: “Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.” - Ich vertraue den Worten Jesu und spüre nach, was mir heute oder immer wieder den Frieden raubt? Was macht mich unruhig und traurig?
(Reflexionsfrage 2)
Was ist geeignet, mir den Frieden zu rauben? Nach meiner ehrlichen Standortbestimmung lade ich Jesus ein, mit mir an die Orte meines inneren Unfriedens zu gehen, um mich von dort wegzuführen. Ich vertraue ihm, dass er mir Wege des Friedens zeigen möchte.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den letzten Satz: “Steht auf, wir wollen von hier weggehen!”. Ja, ich will mit Jesus an der Seite weggehen von allem Unfrieden, der mich in seinen Bann gezogen hat.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.