







16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. 18 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich lasse vor meinem inneren Auge die Landschaft von Galiläa auftauchen, sehe die Farben im Licht der Tageszeit und zoome heran an eine Anhöhe, wo mehrere Personen unterwegs sind. Ich erkenne die Jünger Jesu und schließe mich ihnen an. Es geht steil bergauf. Oben angekommen, sehe ich die Aussicht vom Berg aus, die Gesichter und die Bewegungen der Jünger, und ich nehme die Stimmung unter ihnen wahr. Ich sehe ihre Gesichter, als sie Jesus sehen, und nehme die Bewegung des Niederfallens wahr. Ich sehe, wie Jesus den Jüngern entgegenkommt und höre seine Stimme, als er zu ihnen spricht.
(Reflexionsfrage 1)
Die Jünger vertrauen genug, um zum vereinbarten Treffpunkt mit Jesus zu kommen. Und sie haben Zweifel. Welche Mischung von Gefühlen, Glauben und Zweifel spüre ich in mir?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus sendet die Jünger, wie sie sind. Wohin fühle ich mich gesendet – was traut Jesus mir offenbar zu?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Zusage: ich bin mit euch!
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.