







29 Da sagten seine Jünger: Siehe, jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Bildreden. 30 Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemandem gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist. 31 Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt? 32 Siehe, die Stunde kommt und sie ist schon da, in der ihr versprengt sein werdet, jeder in sein Haus, und mich alleinlassen werdet. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 33 Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
«Ubi Caritas» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Im Abendmahlssaal sind Jesus und seine Jünger versammelt. In vielen Worten hat Jesus sich von ihnen verabschiedet; er versucht sie vorzubereiten auf die Wegstrecke, die vor ihnen liegt. Jesus spricht den Jüngern und auch mir Mut zu. Ich gebe dem Gefühl von Frieden und Mut in mir Raum.
(Reflexionsfrage 1)
Die Jünger meinen zu glauben, aber doch verlassen sie Jesus. Wie steht es um das Verhältnis von Glauben und Zweifeln in meinem Leben? Wohin zieht mich meine Sehnsucht?
(Reflexionsfrage 2)
Jesus weiß, dass er nicht allein ist. Wann fühle ich mich einsam? Kann ich damit zu Gott kommen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Mut, den Jesus zuspricht.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.