







19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! 23 Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich vergegenwärtige mir die Situation der Jünger, die im Evangelium beschrieben wird:
Sie befinden sich gemeinsam in einem Raum im Inneren eines Hauses in Jerusalem – die Türen sind verriegelt, die Fensterläden geschlossen, in den Streifen, durch die das Licht in den Raum dringt, zeigt sich der Staub in der Luft. Gedämpft dringt der Lärm der Straße herein, es ist warm, stickig. Es ist sicher hier drin, sicherer so.
(Reflexionsfrage 1)
Aus Furcht haben die Jünger die Türen verschlossen. Was bringt mich dazu, mich zurückzuziehen. Die Türen zu schließen, mich zu verschließen.
(Reflexionsfrage 2)
Jesus stört sich nicht weiter an geschlossenen Türen. Er ist da, mitten unter uns, mitten in meiner Verschlossenheit. Und haucht mir seinen Lebensgeist zu: Empfange den Heiligen Geist. Ich lasse es zu.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesus der sagt: Wie mich der Vater gesendet hat, so sende ich euch.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.