







28 Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, 30 wird das Hundertfache dafür empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. 31 Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste.
«Margaret Rizza, Complete Chants, Vol. 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin Margaret Rizza
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich stelle mir vor, wie ich auf einem Weg gehe. Ich trage leichte Kleidung. Ich habe nichts weiter bei mir, keinen Rucksack, keine Handtasche. Ich gehe die Straße entlang – an den Häusern und Höfen der anderen vorbei, sehe ihre Tore und Namensschilder, ihre Gärten und das herumliegende Kinderspielzeug. Ich sehe Erfolgreiche, die ihre Pläne umgesetzt haben, so scheint es mir. Ich sehe Wohlhabende, die besitzen, was sie sich wünschen. Ich sehe Angekommene, die sich ein Zuhause selbst geschaffen haben. Und ich sehe Jesus vor mir, in einfacher Kleidung und ohne Rucksack.
(Reflexionsfrage 1)
Wo blicke ich auf Andere, und sehe Menschen, die geschafft oder erreicht haben, was mir verwehrt blieb. Und wo sehe ich Andere und sehe in ihnen Menschen, arm und bloß, zweifelnd und dankbar inmitten dieser Welt – genau wie ich.
(Reflexionsfrage 2)
Jesus macht uns alle zu Schwestern und Brüdern, er stellt uns miteinander in sein Reich – ohne Rangfolge, ohne Vergleich. Wo bitte ich ihn um Frieden, mit dem, was ich bin und habe.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Gegenwart in meiner Armut: Wer um meinetwillen alles verlassen hat, wird das hundertfache empfangen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.