







13 Einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes wurden zu Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken. 14 Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du die Wahrheit sagst und auf niemanden Rücksicht nimmst; denn du siehst nicht auf die Person, sondern lehrst wahrhaftig den Weg Gottes. Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie zahlen oder nicht zahlen? 15 Er aber durchschaute ihre Heuchelei und sagte zu ihnen: Warum versucht ihr mich? Bringt mir einen Denar, ich will ihn sehen. 16 Man brachte ihm einen. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. 17 Da sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.
«Laudamus Te» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«All is Well» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Ich befinde mich im Tempelvorhof, als eine Gruppe aus Pharisäern und den Anhängern des Herodes auf Jesus zugeht. Ihre höflichen Worte klingen übertrieben freundlich. Ihre direkte Frage an Jesus nach der Steuer scheint vorbereitet. Die Umstehenden werden still. Ich weiß, dass diese Frage eine Falle ist – sagt er ja, verärgert er das Volk, sagt er nein, kann man ihn bei den Römern anzeigen. Jemand reicht Jesus eine Münze. Ich sehe das geprägte Kaiserbild darauf. „Wessen Bild ist das?", fragt Jesus. „Des Kaisers", antworten sie. Seine Erwiderung kommt prompt: „Dann gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Ich beobachte, wie die Fragesteller einen Moment schweigen, dann ohne weitere Worte abziehen. Um mich herum beginnen die Leute wieder zu reden. Ich bleibe noch stehen und denke über diese klare Unterscheidung nach, die Jesus gerade getroffen hat.
(Reflexionsfrage 1)
Wo handle ich heute nach dem Willen Gottes und wo ist es klug sich “diplomatisch” zu verhalten?
(Reflexionsfrage 2)
Wo bin ich dankbar für das Wirken Gottes in meinem Leben? Welche Dinge aus dem gestrigen Tag fallen mir heute ein, wo Gott in kleinen Momenten für mich da war?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Präsenz Jesu und wie ich heute klar und präsent sein kann.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.