







25 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du das vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast. 26 Ja, Vater, so hat es dir gefallen. 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will. 28 Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
«Heart to Heart» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
In meiner Vorstellung sehe ich den Berg nahe dem See Gennesaret in Galiläa, wo sich viele Menschen versammelt haben, um Jesus zuzuhören. Ich sehe die Männer, Frauen und Kinder, die auf Jesu Stimme horchen und seine Worte in sich aufnehmen. Ich nehme die Atmosphäre unter den Versammelten wahr und finde meinen Platz in der Szene. Ich sehe die Kleidung, die Körperhaltung und die Gesten einzelner Personen wahr, die mit ihrer je eigenen Sehnsucht zu Jesus kommen. Unter ihnen sind mehrere, die in der Gesellschaft wenig Aufmerksamkeit bekommen: unmündige Kinder, sozial schwache, kranke und ausgegrenzte Menschen. Ich schaue auf Jesu Gesicht und folge seinem Blick, mit dem er die Menschen ansieht. Ich höre seine Stimme, als er sagt: «kommt alle zu mir!», «kommt mit allem, was euch belastet!».
(Reflexionsfrage 1)
Jesus lädt uns ein, von ihm zu lernen: gütig und von Herzen demütig möchte er uns unterrichten. Wie höre ich diese Einladung?
(Reflexionsfrage 2)
Jesu Joch ist angenehm zu tragen. Seine Last ist leicht. Habe ich schon einmal die Erfahrung gemacht, «das Richtige» leicht tun zu können?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Vertrauen in seinen Vater, der ihn – und uns – bedingungslos liebt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.