







38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. 39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin! 40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel! 41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm! 42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab!
«Resurrexit» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Römische Soldaten hatten tatsächlich das Recht, Einheimische zu zwingen, ihre Ausrüstung eine Meile weit zu tragen. - Ich lasse vor meinem inneren Auge einen Weg entstehen. Sehe meine eigenen Schritte im Staub. Auf meinem Rücken spüre ich eine Last. Sie gehört zu der Person an meiner Seite. Sie hält an – fordert mich auf, ihr ihr Gepäck zurückzugeben. Eine Meile sei geschafft, ich habe meine Schuldigkeit getan. Ich schultere den Rucksack noch einmal neu, drehe mich in Richtung des Weges, gehe weiter: frei und entschieden.
(Reflexionsfrage 1)
Wo habe ich die Erfahrung gemacht, dass jemand an meiner Seite blieb, diesen einen Schritt mehr mitging, obwohl er seine Pflicht schon getan hat.
(Reflexionsfrage 2)
In welcher Situation, gegenüber welchem Menschen, spüre ich heute den Ruf zu einem Extraschritt, eine ganze Meile mehr.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, dass es Jesu Worte sind, die mir ein Mehr meiner Möglichkeiten zeigen wollen - “Ich aber sage euch.”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.