







7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. 9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, / geheiligt werde dein Name,[1] 10 dein Reich komme, / dein Wille geschehe / wie im Himmel, so auf der Erde. 11 Gib uns heute das Brot, das wir brauchen! 12 Und erlass uns unsere Schulden, / wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben! 13 Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern rette uns vor dem Bösen![2] 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
«Salve Regina - Gregorian Chants» © Mit freundlicher Genehmigung Juliano Ravanello
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich begebe mich in meiner Vorstellung an den Ort der Bergpredigt. Auf einem Hügel oberhalb des Sees Genezareth sehe ich Jesus und seine Menschen um ihn herum. Ich schaue in die Gesichter der Menschen, sehe wettergegerbte Haut und Lachfalten, blitzende Augen und Müdigkeit, sehe Hoffnung und Sorge. Jesus lehrt diese Menschen beten. Ich höre, wie er das Vater Unser spricht. Er nimmt uns mit hinein in sein alltägliches Gespräch mit seinem Vater – mit wenigen klaren Worten alles vor Gott, was er in den Gesichtern seiner Menschen sieht.
(Reflexionsfrage 1)
Ich lasse das Vater Unser in mir nachklingen. Welches Wort spricht mich heute an?
(Reflexionsfrage 2)
Ich forme mein Gebetswort für heute – mit meiner Stimme, in meiner Sprache.
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders darauf, dass Gott weiß, was ich brauche, noch ehe ich das Wort dafür gefunden habe.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.