







26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen! Denn nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. 27 Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht, und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern! 28 Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann! 29 Verkauft man nicht zwei Spatzen für einen Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.[2] 30 Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. 31 Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen. 32 Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. 33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
«Resurrexit» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Vor meinem inneren Auge entsteht die Szene eines gekippten Fensters, das mit Gardinen verhängt ist. Der Raum ist dunkel, durch die Gardine scheint das Tageslicht. Der Wind spielt mit der Gardine und lässt sie tanzen. Durch das Fenster höre ich das Zwitschern von Vögeln. Ich ziehe den Vorhang zurück, helles, warmes Licht durchströmt den Raum und wärmt mein Gesicht. Meine Augen blinzeln und brauchen einen Moment, um sich an die Helligkeit zu gewöhnen. Durch das Fenster beobachte ich die Vögel, die durch die Luft tanzen, fröhlich pfeifen – “Fürchtet euch nicht, ihr seid mehr wert als viele Spatzen!”
(Reflexionsfrage 1)
Gibt es etwas in meinem Leben, das ich lieber im Dunkel lassen möchte? Was kann mir helfen, es in Gottes barmherziges Licht zu halten?
(Reflexionsfrage 2)
Welche Resonanz spüre ich bei der Zusage Gottes, dass ich keine Angst haben brauche und unendlich wertvoll bin in seinen Augen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Freiheit, die in der Enthüllung bei Gott liegt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.