







13 Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? 14 Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. 15 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? 16 Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! 17 Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.[1] 19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
«Ubi Caritas» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Sancta Camisia» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Die Felsen von Cäsarea Philippi werfen das Licht hart zurück. In den Wänden Nischen alter Kulte, Zeichen fremder Macht. Genau hier fragt Jesus: Für wen halten mich die Menschen? Die Antworten kommen schnell: Johannes, Elija, Jeremia. Große Namen entlasten, solange man nur wiederholt, was andere sagen. Dann die zweite Frage: Ihr aber? Auf einmal hilft kein Zitat mehr. Viele suchen heute Sinn, Tiefe, das Göttliche — und wissen doch oft nicht, wie nah oder fern ihnen Jesus ist. Petrus antwortet schnell: Du bist der Messias. Mitten zwischen Felsen und Machtzeichen fällt ein Satz, der alles verschiebt: Der lebendige Gott ist nicht aus Stein.
(Reflexionsfrage 1)
Welche Antworten über Glauben oder Leben trage ich mit mir, ohne sie wirklich selbst durchlebt zu haben?
(Reflexionsfrage 2)
Wo ist mir einmal etwas innerlich klar geworden, das größer war als mein eigenes Nachdenken?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und bleibe innerlich bei der Frage Jesu: Ihr aber?
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.