







38 Darauf wandten sich einige Schriftgelehrte und Pharisäer an ihn: Meister, wir möchten von dir ein Zeichen sehen. 39 Er antwortete ihnen: Diese böse und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Propheten Jona. 40 Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein. 41 Die Männer von Ninive werden beim Gericht mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie sind auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr als Jona. 42 Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo.
«Music of Silence» © Mit freundlicher Genehmigung Juliano Ravanello
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Salt of the Sound» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Ich sehe in meiner Vorstellung Jesus in einer Gruppe von Frauen und Männern, die ihm zuhören. Unter ihnen sind einige Schriftkundige und Angehörige der Bewegung der Pharisäer. Zu ihnen spricht Jesus von Jona. Ich erinnere mich an die Geschichte des Propheten, den Gott nach Ninive geschickt hatte.
Jona sollte die Bewohner an Gott und an Sein frei machendes Gesetz erinnern.
Stattdessen floh Jona über das Meer so weit weg, wie es ihm möglich schien, weg von Gott – dachte er. Da schluckte ihn ein von Gott geschickter Fisch und brachte ihn zurück. Jona ging nach Ninive und richtete Gottes Botschaft aus, und die Menschen hörten auf ihn. Ich sehe die Gesichter der Menschen, die Jesu Worten zuhören. Ich sehe Jesu Haltung und höre den Klang seiner Stimme: «hier ist mehr als Jona. Hier ist mehr als Salomo». Ich nehme war, wie Jesus mit seiner Erzählung die Menschen direkt anspricht. Statt einem Zeichen, wie es manche gerne hätten, gibt Jesus sich selbst.
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich eine innere Bewegung, bei einer Frage oder im Urteil über einen Menschen schnell ganz sicher sein zu wollen? Habe ich auch Freude am Wahrnehmen der Wirklichkeit, am Entwickeln einer Beziehung?
(Reflexionsfrage 2)
Wie erfahre ich Gottes Wirken? Sehe ich mich in der Lage, anderen über meine Erfahrung mit Gott in meinem Leben Auskunft zu geben?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Gelassenheit Jesu, der mir, statt Zeichen, eine Beziehung anbietet.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.