







18 Ihr also, hört, was das Gleichnis vom Sämann bedeutet. 19 Zu jedem Menschen, der das Wort vom Reich hört und es nicht versteht, kommt der Böse und nimmt weg, was diesem Menschen ins Herz gesät wurde; bei diesem ist der Samen auf den Weg gefallen. 20 Auf felsigen Boden ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört und sofort freudig aufnimmt; 21 er hat aber keine Wurzeln, sondern ist unbeständig; sobald er um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt wird, kommt er sofort zu Fall. 22 In die Dornen ist der Samen bei dem gefallen, der das Wort hört, und die Sorgen dieser Welt und der trügerische Reichtum ersticken es und es bleibt ohne Frucht. 23 Auf guten Boden ist der Samen bei dem gesät, der das Wort hört und es auch versteht; er bringt Frucht - hundertfach oder sechzigfach oder dreißigfach.
«Resurrexit» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich komme an im Moment… spüre, wie ich am Boden Halt habe… und nehme mein Atmen wahr. Ich lasse das Bild, in dem Jesus zu den Menschen spricht, in meiner Vorstellung lebendig werden. Ich sehe, was mit den Samen geschieht: Körner fallen auf harten, ausgestampften Grund und werden von Vögeln aufgepickt. Andere Samenkörner gehen in der Sonne auf felsigem Boden sofort auf; die kleinen Wurzelansätze bleiben ohne Erde und Wasser, trocknen aus, und die Triebe verdorren. In einem Dornengestrüpp wachsen die Triebe kümmerlich bei wenig Licht; für ihre Wurzeln ist kaum Platz im Boden, und zum Ausbreiten fehlt der Raum nach oben – die Dornenhecke wuchert alles zu. Und dann sehe ich ein Feld voller Weizenhalme, die vom Wind gewiegt werden. Ihre Wurzeln reichen tief in die schwarze, leicht feuchte Erde. Ich sehe die prallen Körner in den Ähren. Ich höre in meiner Vorstellung die Stimme Jesu, und Seine Zusage: wer das Wort vom Reich Gottes hört und es nahekommen lässt, lebt aus der Fülle und bringt Frucht.
(Reflexionsfrage 1)
Was ist für mich «guter Boden»? Worin mag ich wurzeln, sodass das Gute, das mir geschenkt ist, wachsen kann?
(Reflexionsfrage 2)
Kenne ich die Erfahrung von «vollem Leben» – von Gelingen, Freude, echter Lebendigkeit? Erlebe ich, dass ich so auch anderen guttue?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf Jesu Vertrauen, dass Gott Sein Wort zu allen Menschen spricht.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.