







13 Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Menschen den Menschensohn? 14 Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. 15 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? 16 Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes! 17 Jesus antwortete und sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. 18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.[1] 19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. 20 Dann befahl er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei.
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Undefended Heart» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
(Schauplatz gestalten)
Jesus ist unterwegs. Er und seine Jünger durchstreifen das Land – bis nach Cäsarea Phillipi an der Nordgrenze des damaligen Israels. Sein Ruf eilt Jesus voraus, er spürt die Blicke der Menschen auf den Straßen, in den Häusern. Sie sehen in ihm ein Ereignis, eine Attraktion.
Sie sehen in ihm ihre Hoffnung widergespiegelt. Sie sehen in ihm einen alten Propheten, der die alten tröstenden Worte wiederholen soll. Und Jesus selbst - spürt sein eigenes Herz schlagen. Spürt seine eigene göttliche Sendung. Und die Frage drängen: Wer bin ich für euch?
(Reflexionsfrage 1)
Jesus entblößt sich mit dieser Frage an seine Freunde: Seht ihr mich wirklich? Seht ihr mich an? Erkennt ihr mich? Ich spüre Jesu Wunsch nach, seine innerste Wahrheit mit anderen zu teilen.
(Reflexionsfrage 2)
Mit meinem Bekenntnis trifft mich Verantwortung. Ich verbünde mich mit dem, was ich bekenne. Ich werde Teil der Heilsgeschichte Gottes.
Wo lasse ich mich heute mit hineinnehmen in Gottes Heilsplan, wo darf Gott heute auf mich bauen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Worte, die Jesus und Petrus mit großem Ernst sprechen: “Du bist Christus.” “Du bist Petrus.” “Du bist …”
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.