





21 Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären: Er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten und Hohepriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden, er müsse getötet und am dritten Tag auferweckt werden. 22 Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen, und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! 23 Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen. 24 Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 25 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. 26 Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen? 27 Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.
«Christe Lux Mundi» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Sancta Camisia» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung eine Gleichniswort Jesu höre. --- Indem ich mein inneres Auge öffne, fällt mein Blick auf mein Smartphone. Auf meine Banking-App. Ich öffne sie. Alles wie immer, keine Überraschungen. --- Doch mit der nächsten Aktualisierung erscheint nur noch ein Konto. Es trägt meinen Namen und das Datum des gestrigen Tages: 29. August 2026. Ich klicke es an. --- Zwei Balken leuchten auf: “Leben: gerettet und verloren” der eine; “Leben: verloren und gefunden” der andere. Während ich auf sie schaue, wachsen sie beide langsam an. Zugleich spüre ich, wie der gestrige Tag noch einmal innerlich an mir vorüberzieht, Minuten um Minuten, Entscheidung um Entscheidung. Kassensturz. --- Ich spüre dem vergangenen Tag nach und schaue, wie sich die beiden Balken bewegen. Wie sähe der Kassensturz Gottes über meinen vergangenen Tag aus? Welche Vergeltung habe ich zu erwarten?
(Reflexionsfrage 1)
Wem ging ich gestern hinterher? Wem gehe ich heute hinterher?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die zweifache Aufforderung Jesu, hinter ihn zu treten und hinter ihm herzugehen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.