







31 Jesus ging hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat. 32 Sie waren außer sich vor Staunen über seine Lehre, denn er redete mit Vollmacht. 33 In der Synagoge war ein Mensch, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der schrie mit lauter Stimme: 34 He, du, was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 35 Da drohte ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann in ihre Mitte und verließ ihn, ohne ihm zu schaden. 36 Da waren alle erschrocken und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern und sie fliehen. 37 Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.
«Laudamus Te» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, dass ich in der Betrachtung Jesus begegnen werde. --- Ich lege meine Hände ineinander. Sie umfassen sich. Sie halten sich. Ich stelle mir vor, wie sie eine äußere Verlängerung meines Herzens sind. Wie sie das, was mein Herz bewegt, verwirklichen, wie sie stellvertretend für mich stehen. --- Ich bin vor Jesus. Er tritt mir entgegen. Er nimmt meine Hände in seine. Hält sie fest. Sie werden warm. Sie fangen an zu kribbeln. Ich spüre, wie eine Spannung entsteht: das Gute in mir, meine guten Taten; das Durcheinandergeworfene in mir, meine verdorbenen Taten. --- In Jesu Gegenwart erkenne ich besser, wie beides in mir ist, wie beides meinen Alltag prägt. Ich spüre in Jesu Gegenwart, was seinem Willen entspricht, was mir Ruhe schenkt. Was dämonisch in mir ist, was schweigen und mich verlassen sollte.
(Reflexionsfrage 1)
Wer hat mich im positiven Sinne seine Vollmacht spüren lassen?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den klaren, erkennenden Blick der Dämonen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.