







38 Jesus stand auf, verließ die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon aber hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie. 39 Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen. 40 Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Gebrechen hatten, zu Jesus. Er legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie. 41 Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da drohte er ihnen und ließ sie nicht reden; denn sie wussten, dass er der Christus war. 42 Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn; und sie kamen zu ihm hin und wollten ihn festhalten, damit er nicht von ihnen wegginge. 43 Er sagte zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden. 44 Und er verkündete in den Synagogen Judäas.
«Laudamus Te» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
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«Taizé Instrumental 4» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, in der Betrachtung Jesus zu begegnen. --- Ich nehme meinen Schultern wahr. Ich spüre ein Gewicht auf ihnen. Es zieht mich nach rechts weg. Ich muss mich mit aller Kraft dagegenstemmen. Es ist der Arm eines anderen Menschen, einer guten Freundin. Sie ist krank. Sie leidet. Lange schon. ---Ich habe von diesem Mann gehört. Was alles in seiner Nähe geschieht. Jesus soll er heißen. Ich weiß nicht recht. Doch ich spüre, dass unsere kleine Stadt ganz unruhig ist. Als ob sich unsere Herzen vereinen in einer Sehnsucht. Sie will unbedingt hin. Sie will es versuchen. Sie überzeugt mich. Ich nehme ihren Arm über meine Schulter. Wir gehen los. --- Wir sind nicht die ersten. Viele Menschen sind schon da. Ich lege sie vor mir ab. Meine Schulter entlastet sich. Sie ist aufgeregt. Ich bleibe hinter ihr stehen. Jesus kommt zu ihr. ---
Jesu Blick trifft mich. Seine Augen fragen mich: Und du? Was ist dein Gebrechen? Ich bin überfordert. Jesu Blick lässt mich nicht los.
(Reflexionsfrage 1)
Wen trage und lege ich heute vor Jesus?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die heilende Berührung Jesu.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.