







1 Es geschah aber: Als die Volksmenge Jesus bedrängte und das Wort Gottes hören wollte, da stand er am See Gennesaret 2 und sah zwei Boote am See liegen. Die Fischer waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3 Jesus stieg in eines der Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus. 4 Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! 5 Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen. 6 Das taten sie und sie fingen eine große Menge Fische; ihre Netze aber drohten zu reißen. 7 Und sie gaben ihren Gefährten im anderen Boot ein Zeichen, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen und füllten beide Boote, sodass sie fast versanken. 8 Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Geh weg von mir; denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr! 9 Denn Schrecken hatte ihn und alle seine Begleiter ergriffen über den Fang der Fische, den sie gemacht hatten; 10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. 11 Und sie zogen die Boote an Land, verließen alles und folgten ihm nach.
«Margaret Rizza, Complete Chants, Vol. 3» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
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(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf meinen Atem. - Ich mache mir bewusst, Jesus in der Betrachtung zu begegnen. --- Ich spüre einen kühlen Luftzug. Die Frische steht in Spannung zur Hitze, die ich über mir wahrnehme. Meine Hände sind gespannt, aber nicht verkrampft. Sie halten etwas fest. Ein Netz. --- Mit Schwung werfe ich das Netz ins Wasser. Das Boot gerät dadurch ins Wanken, aber ich fühle mich hier oben sicher. Mein Blick folgt dem Netz. In die Tiefe. In die Dunkelheit. --- Es fühlt sich so an, als ob ich mein Herz mit dort hinuntergeworfen hätte. Als ob sich alles in diesem Moment entscheidet. Ob ich jemals mein Herz und mein Leben zurückerhalte oder ob alles unumkehrbar verschwunden bleibt? --- Das Netz ruckt. Meine Hände packen zu. Ich ziehe. Ich reiße. Ich spüre eine neue Kraft in mir. Das Netz ist voll. Mehr als voll. Alles ist darin.
(Reflexionsfrage 1)
Was ist mein Boot, das Jesus zunächst benötigt, das ich dann zurücklassen könnte?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders das innere Umdenken Petri, doch hinauszufahren.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.