







33 Sie sagten zu ihm: Die Jünger des Johannes fasten und beten viel, ebenso die der Pharisäer; deine Jünger aber essen und trinken. 34 Jesus erwiderte ihnen: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Bräutigam bei ihnen ist? 35 Es werden aber Tage kommen, da wird ihnen der Bräutigam weggenommen sein; dann, in jenen Tagen, werden sie fasten. 36 Er erzählte ihnen aber auch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand. Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten und zu dem alten würde das Stück von dem neuen nicht passen. 37 Auch füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche. Sonst würde ja der junge Wein die Schläuche zerreißen; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. 38 Sondern: Jungen Wein muss man in neue Schläuche füllen. 39 Und niemand, der alten Wein trinkt, will jungen; denn er sagt: Der alte ist bekömmlich.
«Mane nobiscum» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich schließe meine Augen. - Ich achte auf mein Atmen. - Ich mache mir bewusst, ein Gleichnis Jesu zu betrachten. --- Ich nehme meinen Körper wahr, so wie er gerade meine Umwelt berührt: den Stuhl oder den Hocker, das Sitzkissen oder die Haltestange. - Ich spüre, ob mich etwas schmerzt, juckt oder kribbelt. --- Indem ich mein inneres Auge öffne, blicke ich in einen Spiegel, der ein paar Schritte von mir entfernt steht. Ich weiß, dass ich es im Spiegelbild bin, aber ich kann mich noch nicht in allen Details erkennen. Ich trete näher heran, um mich genauer zu betrachten. --- Nun kann ich mich besser erkennen. Zumindest meine ich das. Ich erkenne mich. Doch ich spüre, dass da ein Unterschied zwischen mir und meinem Spiegelbild ist. In Worte kann ich es nicht fassen. Doch das Gefühl verstärkt sich. --- Mit der Zeit nehme ich es deutlicher wahr. Ich sehe mich selbst, aber viel lebendiger, erfüllter. Wie ein neuer Mensch, der das Alte hinter sich gelassen hat. Ein schwaches Leuchten geht von meiner gespiegelten Haut aus. Ja, es umstrahlt mich . --- Meine Aufmerksamkeit richtet sich wieder auf mich. In meinem Leben heute. Im Vergleich dazu fühle ich mich alt, schlapp und eingerostet an.
(Reflexionsfrage 1)
Welches alte Gewand, welchen alten Schlauch trage ich unnütz mit mir rum?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Spannung in zwischen Altem und Neuem in den Gleichnissen.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.