







20 Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.[1] 21 Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. / Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen. 22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und wenn sie euch ausstoßen und schmähen und euren Namen in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. 23 Freut euch und jauchzt an jenem Tag; denn siehe, euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht. 24 Doch weh euch, ihr Reichen; denn ihr habt euren Trost schon empfangen. 25 Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. 26 Weh, wenn euch alle Menschen loben. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.
«Resurrexit» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé instrumental 2» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Margaret Rizza (Instrumental)» © Mit freundlicher Genehmigung Mit freundlicher Genehmigung
(Schauplatz gestalten)
Eine große Menge hat sich draußen auf offenem Feld versammelt. Da sind Menschen mit leeren Händen, abgearbeitet, manche haben heute noch nichts gegessen. Andere wirken satt und zufrieden, gut gekleidet, bei bester Laune. Es ist warm, ein leichter Wind wirbelt Staub auf, irgendwo weint ein Kind, jemand lacht. Jesus richtet langsam den Blick auf die Menschen vor sich, einen nach dem anderen. Gleich wird er aussprechen, wer glücklich zu nennen ist, und es wird nicht so klingen, wie viele es erwarten. Ich stelle mich mitten in die Menge und frage mich, wo ich heute stehe.
(Reflexionsfrage 1)
Fühle ich mich gerade eher satt und zufrieden oder eher leer und hungrig?
Was sagt mir das über mich?
(Reflexionsfrage 2)
Was würde ich mir wünschen, dass Jesus sieht, wenn sein Blick mich trifft?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Blick, mit dem Jesus jeden Einzelnen ansieht, bevor er zu reden beginnt.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.