







18 Und es geschah: Jesus betete für sich allein und die Jünger waren bei ihm. Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute? 19 Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden. 20 Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Petrus antwortete: Für den Christus Gottes. 21 Doch er befahl ihnen und wies sie an, es niemandem zu sagen. 22 Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden.
«Laudate omnes gentes» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Sancta Camisia» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Hans Christian
«Instrumental» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
„Für wen halten mich die Leute?” fragt Jesus seine Jünger. Die Frage nach der Identität Jesu beschäftigt nicht nur den Tetrarchen Herodes, wie es gestern im Evangelium erzählt wurde. Die Frage wird auch den Jüngern gestellt. Diese stehen um Jesus herum und berichten ihm, was sie von den Leuten gehört haben. Ich achte auf die Wortführer, die ganz genau darlegen können, was sie von anderen gehört haben. Ich schaue aber auch auf diejenigen, die sich nicht zu Wort melden und lieber zuhören. Und dann die Frage: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?” Antwortet Petrus sofort auf diese Frage? Entsteht zuerst eine unangenehme Stille?
Ich stelle mir die Situation zwischen Jesus und seinen Jüngern vor.
(Reflexionsfrage 1)
Petrus bekennt: „Du bist der Christus Gottes.” – Der Gesalbte Gottes. Was wäre meine Antwort gewesen?
(Reflexionsfrage 2)
Was löst die Ankündigung des Leidens und Sterbens Jesu in mir aus? Was berührt mich an seinen Worten?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf das Christusbekenntnis von Petrus und das Gefühl, das bei mir dadurch ausgelöst wird.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.