







28 Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg! 29 Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus. 30 Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ja, Herr - und ging nicht hin. 31 Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. 32 Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.
«Mane nobiscum» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
«Taizé Instrumental 3» © mit freundlicher Genehmigung der Künstler Taizé
(Schauplatz gestalten)
Ich gehe durch einen Weinberg, die Sonne brennt heiß auf meiner Haut. Ich sehe die reifen Trauben, nehme sie in die Hand, schneide sie ab, spüre die Trauben, während ich sie in den Korb lege. Die Hände werden klebrig vom Saft, ich spüre die körperliche Anstrengung. Erlebe aber auch Dankbarkeit, wenn ich mit der Arbeit vorankomme…
(Reflexionsfrage 1)
Kenne ich auch das Gefühl, zuerst nicht zu wollen? Eine Tätigkeit nicht tun zu wollen?
Etwas erscheint mir unbequem, ich kann mich nicht dazu aufraffen…
(Reflexionsfrage 2)
Doch dann erkenne ich, was jetzt das Bessere wäre und ich gehe mutig den Schritt, der jetzt dran ist. Kenne ich das Empfinden von einer Reue, von einem Bereuen, das wie ein hilfreicher Neubeginn ist?
(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den je neuen Anfang, der möglich ist.
Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.
So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.